

Münchhausen (1943)
Handlung
Seltsam ist die verblüffende Ähnlichkeit des Barons von Münchhausen mit seinem Urahn, dessen Antlitz von einem 200 Jahre alten Ölgemälde herunterlächelt. Als Münchhausen eines seiner berühmten Feste feiert, gesteht ihm die blutjunge, romantisch veranlagte Sophie von Riedesel ihre Liebe. Diese Offenbarung nimmt Münchhausen zum Anlass, am nächsten Tag eine wunderliche, absurde, abenteuerliche und überaus spannende Lebensbeichte abzulegen. Es ist sowohl seine Geschichte als auch die des Mannes, der da von dem Gemälde herunterlächelt. Während Münchhausens Erzählfluss vermischen sich Vergangenheit und Gegenwart, Illusion und Realität zu einem rauschhaften Erlebnis. Da ist kaum eine Persönlichkeit, die Münchhausen nicht kennen gelernt, kein Abenteuer, das er nicht durchlebt hätte. Ob er nun die russische Kaiserin Katharina verführt, Potemkin im Zweikampf besiegt oder gegen die Türken ins Feld zieht - Münchhausens Leben gleicht einem einzigen großen Ritt auf der Kanonenkugel.
Regie
Josef von Báky
Drehbuch
Gottfried August Bürger, Erich Kästner, Rudolph Erich Raspe
Besetzung

Hans Albers
Baron Münchhausen

Wilhelm Bendow
Der Mondmann

Ferdinand Marian
Graf Cagliostro

Käthe Haack
Baronin Münchhausen

Hans Brausewetter
Freiherr von Hartenfeld

Marina von Ditmar
Sophie von Riedesel, die Verlobte von Hartenfeld

Brigitte Horney
Zarin Katharina II

Hubert von Meyerinck
Prinz Anton Ulrich

Leo Slezak
Sultan Abd ul Hamid

Gustav Waldau
Casanova

Ilse Werner
Prinzessin Isabella d’Este

Eduard von Winterstein
Vater Münchhausen











