

Chile: Träume, Terror, Neuanfang (2023)
Handlung
Die Ablehnung des Projekts einer neuen, sozial gerechteren Verfassung durch das chilenische Volk im Jahr 2022 hat die Konflikte, die das Land seit fünf Jahrzehnten plagen, neu entfacht. Am 11. September 1973 beendete General Pinochet durch einen blutigen Militärputsch die sozialistische Revolution, die der rechtmäßig gewählte Präsident Salvador Allende in Gang gesetzt hatte. Das darauffolgende diktatorische Regime brachte der chilenischen Bevölkerung große Gewalt und Terror. Die einhergehende neoliberale Wirtschaftsordnung, die das Land zu einem der reichsten der Region machte, führte zu einer immer größer werdenden sozialen Kluft in der Gesellschaft, die wiederum in eine Art Passivität verfällt. 2019, lange nach der Abwahl des Diktators und der folgenden Demokratisierung, bringt eine neue soziale Bewegung die herrschende Ordnung ins Wanken. Vom Sozialismus Allendes bis zum Faschismus Pinochets kehrt dieses historische Fresko in Dokumentarfilmform zu den Ursprüngen des Bruchs zurück.
Regie
Paul Le Grouyer
Drehbuch
Lucie Pastor, Paul Le Grouyer
Besetzung

Éric Caravaca
Self - Narrator (voice)
Luz Acre
Self - Interviewee

Michelle Bachelet
Self - Interviewee
Alberto Cardemil
Self - Interviewee
Enrique Correa
Self - Interviewee

Mario Desbordes
Self - Interviewee
Gaspar Dominguez
Self - Interviewee
Oscar Guillermo Garretón
Self - Interviewee
Giovanna Grandón
Self - Interviewee
Fernando Guzmán
Self - Interviewee

Giorgio Jackson
Self - Interviewee
Milton Juica
Self - Interviewee





