
Der Hauptmann von Köpenick (1931)
Handlung
Nach 23 Jahren Zuchthaushaft wird der Schuhmacher Wilhelm Voigt entlassen. In der neuen Freiheit versucht er, Arbeit zu finden, und will eine bürgerliche Existenz gründen. Doch ohne einen Pass gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit keinen Pass. Schon recht bald findet sich Voigt im Hamsterrad der Bürokratie wieder. Niemand in der Beamtenschaft fühlt sich für ihn zuständig, und so nimmt Wilhelm Voigt sein Schicksal auf die ihm vertraute Weise in die eigene Hand: Er bricht in ein Polizeirevier ein, um sich dort die dringend benötigten Papiere zu verschaffen. Dabei wird er auf frischer Tat ertappt und zu weiteren zehn Jahren Haft verurteilt.
Regie
Richard Oswald
Drehbuch
Albrecht Joseph, Carl Zuckmayer, Carl Zuckmayer
Besetzung

Max Adalbert
Wilhelm Voigt

Max Gülstorff
Bürgermeister Dr. Obermüller

Käthe Haack
Mathilde Obermüller

Albert Florath
Zuchthausaufseher

Fritz Odemar
Kassierer Rosenkranz

Heinrich Schroth
Polizeipräsident von Jagow

Hans Leibelt
Litfaßsäulen-Mann

Friedrich Kayssler
Friedrich Hoprecht

Hermann Vallentin
Adolph Wormser
Paul Wagner
Hauptmann von Schlettow

Willi Schur
Kalle

Hermann Speelmans
Wachtmeister Kilian





