Boccaccio (1936)
Handlung
An den gewagten Novellen des noch unbekannten Dichters Giovanni Boccaccio scheiden sich die Geister oder vielmehr: die Geschlechter im italienischen Örtchen Ferrara. Während die Frauen die Texte voller Entzücken lesen, sind die Männer über Boccaccios Dichtungen schlichtweg empört. Eines Abends hat der Herzog Cesare ein Rendezvous mit der Frau des Verlegers Calandrino. Als Calandrino unerwartet nach Hause kommt, kann Cesare in letzter Sekunde unerkannt entkommen. Aber das nützt ihm nichts, denn in Boccaccios nächster Novelle werden Cesares Abenteuer detailliert geschildert. Da niemand den mysteriösen Schriftsteller kennt, wird kurzerhand Calandrino ins Gefängnis gesteckt, denn schließlich ist dieser Boccaccios Verleger. Boccaccio selbst wird von Richter Petruccio in Abwesenheit zum Tode verurteilt, nur bleibt die Frage: Wer ist dieser Dichter? Und wo findet man ihn?
Regie
Herbert Maisch
Besetzung

Willy Fritsch
Petruccio, Stadtschreiber

Heli Finkenzeller
Fiametta, Petruccios Frau

Albrecht Schoenhals
Cesare d’ Este, Herzog von Ferrara

Gina Falckenberg
Francesca, seine Frau

Paul Kemp
Verleger Calandrino

Fita Benkhoff
Bianca, seine Frau

Albert Florath
Bartolomeo, Hauptmann

Ernst Waldow
Ricco, Vertrauter des Herzogs
Vilma Bekendorf
Gesellschafterin der Herzogin











