

Das schwarze Schloß (1952)
Handlung
Sein Debüt ist ein solide gearbeitetes Gothic-Drama mit Poe-Anklängen. „Horror“ im technischen Sinne ist das sicher nicht, für die Schauer sorgen die düstere Atmosphäre, die verschrobenen Charaktere auf Bösmannsseite und die unheimlichen Sets. Richard Greene war in den 40ern ein swashbuckler-Held (und staubte später die Titelrolle in einer langlebigen „Robin Hood“-TV-Serie ab) und ist als romantic hero daher durchaus erprobt, Rita Corday muss eigentlich nur hübsch aussehen, Stephen McNally gibt einen patenten sadistischen Schurken ab – ohne großes Overacting, sondern kalt und zynisch. Die Horror-Ikonen Chaney und Karloff haben nicht viel zu tun. Chaney muss sich als stummer Brutalo wenigstens keine Texte merken und Karloff lebt mehr von seinem Image (nach dem Motto, ein Karloff-Charakter MUSS böse Ränke im Schilde führen, so dass sein Face-Turn durchaus überraschend kommt) als vom Script. Kein Showcase für Karloff oder Chaney, aber ein ziemlich guter Film nonetheless.
Regie
Nathan Juran
Drehbuch
Jerry Sackheim, Jerry Sackheim
Trailer
Besetzung

Richard Greene
Sir Ronald Burton / Richard Beckett

Boris Karloff
Dr. Meissen

Stephen McNally
Count Karl von Bruno

Rita Corday
Countess Elga von Bruno

Lon Chaney Jr.
Gargon

John Hoyt
Count Steiken

Michael Pate
Count Ernst von Melcher

Nancy Valentine
Therese von Wilk

Tudor Owen
Romley

Henry Corden
Fender

Otto Waldis
Innkeeper Krantz
Roy Engel
Burgher











