

Tagebuch eines Landpfarrers (1951)
Handlung
Ambricourt, eine Pfarrei im französischen Artois: Ein junger und unerfahrener Priester (Claude Laydu) wird in dieses Dorf versetzt. Voller Enthusiasmus versucht er zunächst das religiöse Leben der Dorfbewohner wieder aufleben zu lassen. Doch die Bauern und auch die gräfliche Familie, die dem Geistlichen allesamt mit Misstrauen begegnen, haben schwerwiegende Gründe, warum sie den Glauben an Gott verloren haben: Die Comtesse zum Beispiel, hat vor Jahren ihren Sohn verloren und lebt nun in ihrer eigenen Welt voller Selbstmitleid. Ihre Tochter, die sich von ihr vernachlässigt fühlt, hegt daher einen unbändigen Hass auf ihre Familie. Auch der Mediziner des Dorfes wurde von fast allen Patienten und auch von Gott verlassen. Als einzigen Ausweg sieht er schließlich den Freitod. Der Pfarrer leidet sehr unter dieser Ablehnung. Sein Schicksal scheint ihn letztendlich zu erdrücken, als bei ihm ein unheilbares Krebsleiden diagnostiziert wird.
Regie
Robert Bresson
Drehbuch
Georges Bernanos, Robert Bresson, Robert Bresson
Besetzung

Claude Laydu
Curé d'Ambricourt

Jean Riveyre
Le Comte

Adrien Borel
Priest of Torcy

Rachel Bérendt
La Comtesse

Nicole Maurey
Miss Louise

Nicole Ladmiral
Chantal

Martine Lemaire
Séraphita Dumontel

Antoine Balpêtré
Dr. Delbende

Jean Danet
Olivier

Gaston Séverin
Canon

Yvette Etiévant
Femme de Ménage
Bernard Hubrenne
Prêtre Dufrety











