
Moral (1928)
Handlung
Der bevorstehende Gastauftritt einer pikanten Berliner Revue gefährdet die sittliche Ordnung, die in der konservativen Kleinstadt Emilsburg zu herrschen scheint. Nach einer Protestaktion des ortsansässigen Sittlichkeitsvereins wird der Auftritt vorzeitig beendet. So steht Ninon d’Hauteville, großer Star der Revue, plötzlich ohne Beschäftigung da. Doch der Lokalfürst engagiert sie als Klavierlehrerin für seinen scheuen Sohn, der durch sie ins Erwachsensein eingeführt werden soll. Recht bald erhält Ninon weitere Anfragen nach Klavierstunden, insbesondere von den wollüstigen Mitgliedern des Sittlichkeitsvereins. Heimlich filmt sie alle Besuche dieser Herren und als die Filmaufnahmen durch die Polizei beschlagnahmt werden, droht die Doppelmoral und Scheinheiligkeit des Sittlichkeitsvereins aufzufliegen.
Regie
Willi Wolff
Drehbuch
Ludwig Thoma, Willi Wolff, Bobby E. Lüthge
Besetzung

Ellen Richter
Ninon d'Hauteville

Ralph Arthur Roberts
Prof. Wasner

Jakob Tiedtke
Rentier Beermann

Julius Falkenstein
Fürst Emil von Gerolstein

Ferdinand von Alten
Kammerherr von Schmettau

Albert Paulig
Assessor Ströbel

Fritz Greiner
Justizrat Hauser
Harry Halm
Der Erbprinz

Paul Graetz
Polizeischreiber Reisacher
Hilde Jennings
Effie Beermann

Ernst Hofmann
Dobler

Paul Morgan
Mitglied des Sittlichkeitsvereins




