Die Hydronauten
Staffel 2
Folgen
Ein Hit für Barnabas
Ponto hat das Musikmachen für sich entdeckt, sehr zum Leidwesen der restlichen Crew, die seinen eigenwilligen Geschmack nicht teilt. Für den Buckelwal Barnabas aber scheint Ponto die letzte Rettung zu sein. Er muss ein Lied komponieren, um damit bei einem Gesangswettbewerb der Buckelwale das Herz einer Waldame zu gewinnen. Ponto und Balty helfen ihm beim Üben, aber beim Vorsingen ist Barnabas so nervös, dass er kaum einen Ton rausbringt und den Wettbewerb beschämt vorzeitig abbricht. Einsam und traurig schwimmt er an der Küste entlang, als er plötzlich die Hilferufe von Walmädchen Lissy hört, die gestrandet ist. Barnabas eilt zu ihrer Rettung, doch auch er landet wie Lissy hilflos im Sand. Wie kann Barnabas die ängstliche Lissy beruhigen? Und wie sollen die beiden nur zurück ins Wasser kommen?
Der weite Weg nach Hause
Nach einem fünftägigen Sturm vertreibt sich die Crew mit Wasserballspielen, als ein Orca namens Corky auftaucht und ihnen den Ball wegnimmt. Sie stellen fest, dass Corky zwar gut mit Bällen umgehen kann, aber nicht in der Lage ist, Fische zu fangen. Corky erklärt, dass er ein Fernsehstar war und in einem Aquarium lebte, weshalb er seine natürlichen Überlebensfähigkeiten verloren hat. Obo weiß, was ein Wal können muss. Neptuna und Balty beginnen sofort, Corkys Sonar-Fähigkeiten zu trainieren, während Ponto an Bord sitzt und sich langweilt. Dann erkennt Ponto, dass Orcas sich von Oktopussen und Seehunden ernähren. Er bricht sofort auf, um Balty zu retten, bemerkt aber nicht, dass auch Möwen auf der Speisekarte der Wale stehen.
Expedition Nordpol
Neptuna erfüllt sich einen Traum: Sie will endlich selbst einmal den Nordpol betreten. Die „Hydronica“ droht jedoch von Eisbergen gerammt zu werden, und so ankert Neptuna und macht sich mit Balty zu Fuß auf den Weg. Ponto und Octavia bleiben an Bord des warmen gemütlichen Schiffes zurück – eine Expedition ist ihnen zu kalt und vor allem zu gefährlich. So ganz ungefährlich ist es aber auch auf der „Hydronica“ nicht, denn ein ausgehungerter Eisbär nähert sich auf der Suche nach etwas Essbarem neugierig dem Schiff. Während Ponto versucht, den Eisbären wieder loszuwerden, stellen Neptuna und Balty fest, dass sie ihren Flashstick an Bord der „Hydronica“ vergessen haben. Sie wollen umkehren, doch das Packeis ist geschmolzen und der Rückweg für Neptuna versperrt …
Pechvogel im Korallenriff
Für Ponto scheint heute Freitag der 13. zu sein: erst verliert er dauernd beim Würfeln, dann zerbricht ihm ein Spiegel und zu guter Letzt steuert er die Hydronica fast gegen einen Felsen. Er beschließt, das Schiff zu verlassen, um die anderen mit seiner Pechsträhne nicht zu gefährden. Aber nur wenige Meter von der Hydronica entfernt kentert sein Schlauchboot und er wird von einem Anker mit in die Tiefe gerissen. Zum Glück hat Balty alles beobachtet und kommt Ponto zu Hilfe. Dabei entdecken sie die unglaubliche Welt der Korallenriffe. Die Korallen aber fühlen sich durch die Eindringlinge gestört, denn sie bereiten sich auf „Die Stunde“ vor. Neptuna, Balty und Ponto setzen alles daran heraus-zufinden, was es mit dieser geheimnisvollen „Stunde“ auf sich hat, doch die Korallen schweigen sich beharrlich aus. Das aber reizt Neptuna erst richtig …
Ein Floß zum Verstecken
Vor der Küste Polynesiens spielen Balty und Ponto Verstecken. Ponto versteckt sich unter einem Floß und behauptet, von einem Tigerhai angegriffen worden zu sein. Obo und Balty glauben ihm nicht, da sich Tigerhaie nicht so nah an der Küste aufhalten. Als Balty sich in der nächsten Runde am selben Floß versteckt, sieht auch er den Hai. Zudem entdeckt er, dass das Floß am Riff feststeckt und kleine Fische in eine Falle gelockt hat. Balty ruft Neptuna zu Hilfe. Bei dem Versuch, die Fische zu befreien, wird klar, dass Ponto nicht gelogen hat: Der Tigerhai hat es nun tatsächlich auf die beiden abgesehen.
Ein Festmahl für Seemöwen
Die Crew der Hydronica kreuzt die Gewässer vor der Valdez Halbinsel in Argentinien. Ponto ist schon ganz aufgeregt, denn seine Tante Frieda lebt hier und er möchte sie mit einem Besuch überraschen. Tante Frieda ist außer sich vor Freude, ihren Neffen endlich wiederzusehen und zeigt Ponto ihre Heimat. Neptuna und Balty warten unterdessen auf die Wale, die jedes Jahr auf ihrer Wanderung hier vorbei kommen. Und nicht nur sie warten. Auch Tante Friedas Möwenkolonie, die zu Pontos Entsetzen auf einer Müllkippe haust, erwartet schon ungeduldig die Ankunft der großen Säugetiere, denn sie bringen das „Dessert“ für die Möwen mit. Als die Vögel schließlich über die Wale herfallen, sind Neptuna, Balty und Ponto entsetzt, denn in ihrer Überzahl werden sie zur echten Gefahr für die Jungtiere. Jetzt sind Neptunas Fähigkeiten gefragt, um die Wale vor den Möwen zu beschützen. Und sie hat auch schon einen Plan, in dem Ponto eine entscheidende Rolle spielt …
Einer für alle, alle für einen
Ponto berichtet der Crew aufgeregt, dass er nun endlich das Buch „Schwimmen leicht gemacht“ fertig gelesen hat und seinen Freunden gleich eine Demonstration seines Könnens geben möchte. Alle versammeln sich an Deck und sind beeindruckt – von den Schwimmkünsten der Delphine, die sich plötzlich an Pontos Seite tummeln. Ponto ist genervt, besonders, weil seine Freunde nur noch Augen für die eleganten Meerestiere haben. Während Neptuna, Balty und Oktavia mit den Delphinen spielen gehen, will Ponto alleine seine Schwimmkünste weiter trainieren. Trotz Obos Warnung, dass die Strömung an dieser Stelle zu stark sei, geht Ponto ins Wasser. Ohne es zu merken, wird er immer weiter vom Schiff abgetrieben. Und seine Freunde, die sich auf der anderen Seite des Schiffes den Delphinen widmen, hören Pontos Hilferufe nicht.
Operation Schildkröte
Ponto unterhält die Crew mit einer Gruselgeschichte, während Neptuna die Hydronica durch den Atlantik navigiert. Da schreit Balty verängstigt auf: er habe im Wasser einen Geist gesehen! Ponto macht sich lustig über Baltys Ängste und als sie später das Schiff reinigen, scheint er den „bösen Geist“ auch tatsächlich gefunden zu haben: Eine weiße Plastiktüte, die im Wasser umhertriebt. Doch nachts, als Balty nicht schlafen kann, sieht er wieder einen Geist im Wasser. Als er vor Schreck einen Kurzschluss verursacht, der die Hydronica lahm legt, muss er raus, um das Schiff wieder instand zu setzen. Gar keine leichte Aufgabe, denn die Hydronica befindet sich in einer heftigen Strömung und Balty ist außerdem von ängstlichem Plankton umringt, das immer dann zu leuchten beginnt, wenn Gefahr droht. Als Balty in der Strömung auch noch den Anschluss zur Hydronica verliert, und das Plankton zu leuchten beginnt, scheint seine Situation aussichtslos.
Ein Krokodil auf Wohnungssuche
Im Sumpf von Florida sucht Neptuna nach Salzwasserkrokodilen. Genervt vom ständigen Streit zwischen Ponto und Balty, geht sie allein auf Expedition. Balty und Ponto verlassen ebenfalls getrennt das Schiff. Neptuna trifft auf das traurige Krokodil Jonas, der aus seinem Revier vertrieben wurde. Sie bietet an, ihm ein neues Zuhause zu suchen. Balty findet in einer Bucht ein Nest, das der Krokodildame Odile gehört. Da sich ihr Nest in der Nähe von Menschen befindet, bittet sie Balty, auf ihre Eier aufzupassen. Ponto und Neptuna tauchen auf. Als sie von Odiles Problemen hören, schlägt Neptuna vor, Odile und die Eier zu Jonas zu bringen. Doch die Frage bleibt: Werden die beiden Krokodile miteinander auskommen?
Der Förster vom Kelpwald
Die Hydronica macht vor der kalifornischen Küste in der Nähe eines riesigen Waldes aus Seetang halt. Balty ist begeistert, kann er doch endlich mal wieder frische Seetangtörtchen backen. Doch als er zum Ernten in den Kelpwald taucht, wird er von Otto, dem Seeotter aufgehalten: seine Aufgabe ist es, den Kelpwald vor Eindringlingen aller Art zu schützen. Otto ist der einzige Otter in seinem Revier und vor allem Seeigel nehmen immer weiter überhand und bedrohen den Algenwald. Neptuna weiß, dass es in der Nähe einige einsame Seeotterdamen gibt und bietet an, sie Otto vorzustellen. Während Neptuna die Otterdamen aufsucht, hilft Balty Otto beim Einfangen der Seeigel. Als Balty versucht, einen Seeigel mit Hilfe eines Steines zu öffnen, geschieht ein Unglück: der Stein rutscht ab und landet auf Ottos Kopf. Balty muss nun mit Kelpalgen, Seeigeln und einem bewusstlosen Otto allein zurechtkommen.
Die Macht der Anziehung
Ponto übt sich in der Kunst des Weissagens. Er sagt Balty voraus, dass das erste Säugetier, das er heute trifft, die Liebe seines Lebens wird. Balty kann den bevorstehenden Landgang im Watt des Ärmelkanals kaum abwarten. Seine Enttäuschung ist groß, als er und Ponto nur auf Muscheln, Krebse und schließlich eine gestrandete Riesenhaidame namens Nelly treffen. Von Säugetieren keine Spur. Doch dann trifft er Daisy, ein Seehundmädchen, und Pontos Weissagung scheint in Erfüllung zu gehen. Abends aber verlässt Daisy Balty wieder. Ponto wirft Balty vor, er habe gar nicht richtig um Daisy gekämpft, und verspricht Balty, ein Geschenk für Daisy zu finden. Noch einmal kehrt Ponto ins Watt zurück und vergisst dabei, dass die Ebbe vorbei ist und die Flut zurückkehrt …
Doktor wider Willen
Die Hydronica kreuzt vor der Küste der Philippinen, als sie auf eine fast vollständig verlassene Seegraswiese stößt. Neptuna will der Sache auf den Grund gehen und entdeckt zwei Seepferdchen. Diese erzählen ihr, dass die Menschen Seepferdchen gerne fangen, weil sie glauben, dass sie wunderbare Heilkräfte haben. Noch während Hippo und Hanna mit Neptuna sprechen, senkt sich ein Fischernetz auf sie herab. Neptuna kann die beiden zwar retten, stößt sich aber den Kopf und verliert das Bewusstsein. Balty und Ponto bringen sie zurück an Bord und müssen feststellen, dass Neptuna sich weder an ihre beiden Freunde, noch an ihr bisheriges Leben erinnern kann. Sogar Obo verliert den Mut, denn auch er kennt kein Heilmittel gegen den Gedächtnisverlust. Wie gerufen klopft da ein neugieriger Fisch ans Fenster, der den Hydronauten von der Heilwirkung der Seepferdchen erzählt. Oktavia fängt Hippo ein, doch auch der ist ratlos, denn dass Seepferdchen Wunderheiler sind, ist nur ein Gerücht …
Die mit den Mantas fliegen
Balty hört, wie Neptuna mit Obo darüber spricht, die Hydronica so flott zu machen, dass sie wieder fliegen kann. Sofort berichtet er Ponto davon und die beiden sind überzeugt, dass es nur eine Erklärung dafür geben kann: Neptuna will zurück zu ihrem Planeten fliegen und Ponto und Balty auf der Erde zurücklassen. Als Ponto dann im Wasser auch noch unheimliche, ufo-artige Schatten sieht, die er für Neptunas außerirdische Freunde hält, gibt es für die beiden nur eins: sie müssen Neptuna daran hindern, das Schiff zu reparieren, denn ein Leben ohne ihre außerirdische Freundin können sie sich nicht mehr vorstellen …