

Eine schrecklich nette Familie
Staffel 5
Folgen

Der Super-Stau
Der Herbst ist da, und die Familie Bundy scheint überraschenderweise recht glücklich zu sein – bis auf eine Ausnahme: Familienoberhaupt und Ernährer Al. Um sich ein wenig aufzumuntern, beschließt er, mit seiner Familie Urlaub zu machen. Doch nicht seine Familie verhagelt ihm den Urlaub, wie man vielleicht erwartet hätte: Die schrecklich nette Familie bleibt in Chicagos größtem Stau aller Zeiten stecken.

Al und Kelly allein zu Hause
Al und Kelly geben sich krank, um einem Besuch bei Peggys Mutter zu entgehen. So bleibt Bud die Reise mit Peggy nicht erspart. Anfangs scheint es, als würden Al und Kelly ihre Zeit zu Hause genießen, jeder für sich. Doch dann wird Kelly krank, und Al muss sich um sie kümmern. Das gefällt ihm gar nicht, und er wünscht sich Peggy plötzlich sehnlichst zurück – was für ihn untypisch ist.

Mein Auto - Dein Auto
Bud hat seinen Führerschein bestanden und möchte sich das Auto seines Vaters borgen. Doch da die Familie wieder einmal pleite ist, kann sich Al keine Experimente mit einem Führerscheinneuling am Steuer leisten. Schließlich gibt Al nach und lässt Bud fahren. Wie erwartet, endet die erste Ausfahrt mit einem Unfall. Al sieht seine Chance und verpasst Peggy eine Halskrause, Bud Krücken und Kelly einen Blindenhund, um ein hohes Schmerzensgeld zu erpressen.

Das Endspiel
Nach einem miserablen Auftritt beim Softball verliert Al mit den „New Market Mallers“ das vorletzte Spiel der Saison. Natürlich ist nicht er schuld – sondern Schiedsrichterin Marcy. Peggy und die Kinder sehen das anders: Al war einfach grottenschlecht. Um das Finale noch zu retten, wirft das Team Al raus und ersetzt ihn durch den sportlichen Sunnyboy Sven Hunkstrom. Für Al, der sich selbst als lebende Legende sieht, ein Affront. Klar ist: Ein Bundy gibt sich nicht kampflos geschlagen – vor allem nicht gegen jemanden mit funktionierendem Bizeps.

Liebe geht durch den Magen
Peggy lässt Al mal wieder hungrig zurück und zieht mit Marcy zum Tanzen los. Dort lernt sie Andy kennen – charmant, gut aussehend und erstaunlich interessiert. Bald treffen sie sich regelmäßig im Club. Doch als Andy eines Abends nicht auftaucht, steht stattdessen jemand anderes vor der Tür der Bundys: Pete, Andys eifersüchtiger Partner – und eindeutig männlich. Während sich das Beziehungswirrwarr langsam aufklärt, genießt Al erst mal Petes exzellente Kochkünste. Satt und zufrieden teilt er Peggy später trocken mit, dass ihr neuer Schwarm nicht ganz ihr Typ ist – zumindest nicht in romantischer Hinsicht.

Kellys Rache
Al ist genervt: Kelly verbringt ihre Tage wie Peggy – im Haus, auf der Couch, ohne erkennbaren Zweck. Er rät ihr, sich einen Job zu suchen. Kellys Lösung? Eine Mannequin-Schule – für schlappe 400 Dollar im Monat. Als sie sich auf einen Casting-Termin vorbereitet, braucht sie Buds Hilfe. Er lässt sich breitschlagen – im Tausch gegen die Aussicht auf ein paar heiße Model-Bekanntschaften. Doch Buds wertvoller Tipp landet versehentlich auch bei Kellys Konkurrentin. Ergebnis: Bud geht leer aus, Kelly auch – und Al bleibt wie immer der moralische Verlierer mit leerem Portemonnaie.

Al und die Außerirdischen
Al ist überzeugt: Außerirdische brechen nachts ins Schlafzimmer ein – um seine getragenen Socken zu stehlen. Die Familie hält das für eine Mischung aus Wahn und Fußgeruch. Doch Al wittert das große Geld: Eine Million für den Beweis außerirdischen Lebens! Also installiert er Kameras im Schlafzimmer. Tatsächlich tauchen die Sockenliebhaber aus dem All erneut auf – sammeln fröhlich Al’s Käsefüße ein und posieren sogar für Fotos. Der Triumph wäre perfekt… wenn nicht beim Entwickeln der Film ruiniert worden wäre. Fazit: Aliens weg, Beweis futsch, Sockenschublade leer – wie immer kein Happy End für Al Bundy.

Jagdsaison
Der jährliche Schuhausverkauf bringt Al an den Rand des Wahnsinns – am Ende muss Peggy ihn abholen. Die ärztliche Diagnose: Stress. Die Therapie: ein entspannendes Hobby. Al entscheidet sich fürs Gärtnern und entwickelt bald eine Mission – Selbstversorgung! Gemüse statt Gehalt. Doch dann klaut ein Kaninchen seine Karotten. Für Al ist das der Beginn eines erbitterten Krieges – Mann gegen Nager. Der Garten wird zum Schlachtfeld, das Gemüse zur Trophäe. Entspannung sieht anders aus.

Der Unwiderstehliche
An seinem freien Tag hilft Al der neuen Nachbarin Brenda beim Einzug – und sie nennt ihn „süß“. Für Al ein seltener Moment der Anerkennung, der sofort Wunder wirkt: Er duscht freiwillig, kauft verführerische Unterwäsche und entdeckt sein verloren geglaubtes Selbstbewusstsein. Plötzlich liegt ihm die Damenwelt der Nachbarschaft zu Füßen – und auch im Schuhladen wollen alle nur noch von Al bedient werden. Der Höhepunkt: Eine attraktive Kundin will mit ihm nach Griechenland durchbrennen. Ein echter Bundy-Moment – voller Versuchung, Stolz und der leisen Ahnung, dass das alles nicht gut enden kann.

Ein Küken verlässt das Nest
Al Bundy zieht die Grenze: Kellys Freund darf nicht übernachten – laut Kelly ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte. Genug ist genug, findet sie, und zieht mit ganzen 246 Dollar auf dem Konto in eine erstaunlich luxuriöse Wohnung. Al wittert Ungemach und stattet ihr einen Besuch ab. Als dann auch noch ein älterer Herr mit Blumen auftaucht, kochen bei Al die Sicherungen durch. Er sieht rot – und handelt. Leider nicht mit Verstand, sondern mit der Faust. Vaterinstinkt trifft Reality-Check – und Kellys Auszug wird zum Debakel mit Ansage.

Baby bringt Barschaft
Eheliche Pflichten sind für Al Bundy seit jeher ein rotes Tuch – bis er erfährt, dass ein Baby Bundy ein sattes Erbe einbringen würde. Plötzlich ist Al wie ausgewechselt: voller Leidenschaft, Tatendrang und körperlicher Einsatzbereitschaft. Peggy hingegen traut dem plötzlichen Eifer nicht über den Weg – und sabotiert seine Bemühungen heimlich. Während Al sich für seine „Mission Familienzuwachs“ ins Zeug legt, kämpft Peggy an der Front der Verhütung – mit Erfolg. Al ahnt nichts und fühlt sich als Held im eigenen Schlafzimmer.

Schreckliches Erwachen
Nach einem feuchtfröhlichen Banker-Seminar erwacht Marcy mit Kater, Ehering – und einem fremden Mann im Bett: Jefferson. Sie kennt ihn kaum, aber offenbar sind sie nun verheiratet. Während Peggy zur Gelassenheit rät, schlägt Al Jefferson vor, diskret das Weite zu suchen. Doch die spontane Ehe bleibt bestehen, und bald steht eine Hochzeitsfeier für 2.000 Dollar an. Peggy und Al wittern ihre Chance: Hochzeit ja – aber bitte in der Bundy-Ausführung. Günstig, laut, chaotisch – und natürlich mit Gewinnabsicht.

Der Pate
Kellys neuer Freund Harry ist 41, verheiratet – und Politiker. Ein Skandal? Für die Bundys eher ein Karrierebooster. Peggy und Al sehen Potenzial: Ein zukünftiger Bürgermeister in der Familie macht sich gut im Lebenslauf. Kelly wird ermutigt, Harry bei Laune zu halten. Dank seiner Kontakte wird Al bald zum „Paten“ der Nachbarschaft – mit Einfluss, Respekt und fragwürdigen Gefallen. Als Krönung plant Al ein Riesengeschäft: 10.000 Paar Schuhe für die Politessen der Stadt. Leider ist der Deal so solide wie Harrys Ehe – sprich: nicht sehr.

Schau mal, wer da bellt
Peggy ist verreist, und Hund Buck bleibt mit Al und den Kindern zurück – ein kulinarischer Albtraum. Um nicht zu verhungern, streift Buck durch die Stadt und trifft dabei auf die lebensmüde Hündin Lola. Er rettet sie vor dem Sprung ins Jenseits und nimmt sie mit nach Hause. Ein Fehler, wie sich zeigt: Lola wird sofort zum neuen Liebling der Familie – verwöhnt, gestreichelt, gefüttert. Und Buck? Der ist plötzlich nicht mal mehr gut genug fürs Sofa. Ein Held ohne Dank – tierisch unfair.

Mein Klo ist meine Burg
Peggy sollte eigentlich Lebensmittel kaufen – stattdessen schreibt sie sich in eine Schule für Innenarchitektur ein. Ziel: ein schöneres Zuhause, notfalls gegen Als Willen. Als erstes Projekt renoviert sie ausgerechnet sein geliebtes Klo. Kurz vor der Präsentation mit ihren Mitschülern soll Al das Haus verlassen – und bitte fremdgehen, was das stille Örtchen betrifft. Doch für Al ist das WC heilig: seine Burg, sein Reich, sein letzter Rückzugsort. Mit entschlossener Miene und bedrohlicher Aura vertreibt er Peggys verängstigte Klasse – und setzt sich triumphal wieder auf seinen Thron.

Der Nachtwächter
Wegen Renovierungsarbeiten im Schuhladen ist Al vorübergehend arbeitslos – mit spürbaren Folgen: Zum Mittagessen gibt’s nur noch Eiswürfel. Bud greift ein und verschafft ihm einen Job als Nachtwächter an der Polk High. Doch als der Meisterschaftspokal gestohlen wird, fliegt Al – aus Mangel an Wachsamkeit. Um seinen Ruf zu retten (und vielleicht auch den nächsten Snack zu sichern), begibt er sich auf die Jagd nach dem Pokal. Dabei trifft er auf seinen alten Erzfeind aus dem Schulteam. Es wird persönlich – sehr persönlich.

Es liegt mir auf der Zunge
Al hört auf dem Heimweg ein Lied im Radio – ein Hit aus seiner Jugend, der ihn nicht mehr loslässt. Leider kennt er weder Titel noch Interpret, und der Moderator schweigt hartnäckig. Al startet eine verzweifelte Suche nach dem Song seiner Erinnerung. Parallel bringt Kelly mal wieder einen neuen Freund mit nach Hause. Doch Vinnie erlebt, was es heißt, Bundy-Schwiegersohn in spe zu sein: Al sorgt mit einer deutlichen Drohung dafür, dass der Junge Kelly nur noch aus sicherer Entfernung anschmachtet. Musik im Kopf, Ärger im Haus – ein ganz normaler Tag bei den Bundys.

Ende gut, alles gut
Al steht vor einer schweren Entscheidung: Soll er sein letztes Geld Bud geben, der als „Top Teen“ zum Präsidenten eingeladen ist – oder Kelly ein Kleid finanzieren, damit sie sich als „Miss Weenie Tot“ bewirbt? Der Hauptpreis: ein Jahresvorrat an Weenie Tots, Als Leibgericht. Die Wahl fällt leicht – der Magen gewinnt. Kelly ergattert tatsächlich den Titel, doch die kulinarische Hoffnung stirbt zuletzt – und zwar an Peggy, die es irgendwie schafft, auch diesen Triumph zu ruinieren. Fazit: Kein Essen, keine Ehre, aber wieder mal typisch Bundy.

Nachwuchs
Bud will auf ein Konzert, Kelly braucht Geld für einen Mannequin-Ausflug – doch Al denkt gar nicht daran, seinen hart verdienten Lohn abzugeben. Notgedrungen versuchen sich die beiden im Arbeitsleben, obwohl das ihrer Philosophie zutiefst widerspricht. Der finanzielle Ertrag ist entsprechend mager. Schließlich haben sie eine „geniale“ Idee: Babysitten – klingt einfach, bringt Geld, was soll schon schiefgehen? Die Antwort: alles. Denn wie sich zeigt, ist Kinderbetreuung nichts für Modepüppchen und Möchtegern-Rockstars.

Her mit den reichen Mädchen
Vinnies Traum von der Boxkarriere endet krachend nach wenigen Runden – sehr zum Leidwesen von Al Bundy, der auf ihn gewettet hat und nun ohne Fernseher dasteht. Al gibt Vinnie einen gut gemeinten Rat: lieber reich heiraten als arm boxen. Also machen sich Vinnie und sein Vater Charlie bei einer Wohltätigkeitsparty auf die Suche nach einer zahlungskräftigen Herzdame. Und tatsächlich scheint eine wohlhabende Besucherin Interesse zu zeigen – ob aus Liebe oder Mitleid, bleibt offen. Hauptsache: kein weiterer K.O. – finanziell wie körperlich.

Der millionste Besucher (1)
Die Sommerhitze bringt die Bundys zum Kochen – im wahrsten Sinne. Al soll Abhilfe schaffen und bringt, ganz Al-typisch, einen uralten Ventilator nach Hause. Beim Einschalten geht jedoch mehr als nur ein Lüftchen: Er legt den Strom im ganzen Viertel lahm. Ventilatoren tot, Klimaanlagen still – die Nachbarn sind begeistert. Auf der Flucht vor der Hitze landen die Bundys im klimatisierten Supermarkt. Dort wird Al zufällig als millionster Kunde gefeiert – und hofft auf einen Geldregen. Ob es wirklich dazu kommt, ist wie immer: fraglich.

Der millionste Besucher (2)
Al drängelt Marcy im Supermarkt zur Seite – und plötzlich sind beide gleichzeitig der millionste Kunde. Wer den Preis bekommt, bleibt unklar. Der Marktleiter schlägt einen fairen Wettkampf vor: Bundys gegen D’Arcys, Einkaufswagen gegen Einkaufswagen. Ziel: Lebensmittel im Wert von exakt 1.000 Dollar – und zwar schneller als die Nachbarn. Im Supermarkt entbrennt ein erbitterter Wettlauf voller Chaos, Tricks und Preisschilderlesen am Limit. Es geht ums Prinzip, ums Prestige – und natürlich um Gratis-Essen.

Goldrausch (1)
Bud entdeckt, dass Al heimlich allein zur Schuhmesse nach L.A. fahren will – und petzt. Kurz darauf ist klar: Die ganze Familie reist mit. Kelly setzt das Auto spektakulär gegen die Wand, und die Bundys stranden in einem Kaff in New Mexico. Beim Versuch, das Auto reparieren zu lassen, trifft Al auf einen Goldgräber, der ihm seine Mine im Tausch gegen den Wagen anbietet – klingt fair, denkt Al. Um richtig Kasse zu machen, locken die Bundys Marcy und Jefferson mit einem Trick an und drehen ihnen eine teure Goldsucherausrüstung an. Der Traum vom Reichtum beginnt – und endet wahrscheinlich im Sand.

Goldrausch (2)
Die Bundys und die herbeigelockten D’Arcys ziehen los, um ihre neu erworbene Mine zu plündern – äh, zu betreiben. Anfangs ist Goldschürfen vor allem schweißtreibend und frustrierend. Doch als Al ein riesiges Nugget findet, bricht kollektives Goldfieber aus. Plötzlich tauchen überall Brocken auf, und die Fantasie geht mit allen durch: Villen, Yachten, endlose Weenie Tots. Doch wie immer bei den Bundys folgt auf jeden Höhenflug der Absturz – denn das vermeintliche Gold erweist sich als wertloser Glimmer. Aus der Traum, zurück bleibt nur Staub – und ein kaputter Wagen in der Wüste.

Buck geht in die Zucht
Al und Peggy bekommen ein verlockendes Angebot: 10.000 Dollar, wenn Hund Buck die preisgekrönte Astoria’s Lady of Marseille deckt. Der erste Versuch scheitert – worauf Al und Peggy beschließen, Buck “aufzuklären”. Der ist danach nicht etwa motivierter, sondern völlig entnervt. Kein Wunder: Buck ist bereits der Casanova der Nachbarschaft und schlichtweg erschöpft. Um Kräfte zu sammeln, wird er zwei Wochen eingesperrt. Als man ihn schließlich auf Astoria loslässt, endet das Rendezvous… tödlich – für die Dame. Fazit: Geld futsch, Hündin hin, und Buck braucht eine Auszeit.









